1 Kleinkind, 1 Baby, 2 Erwachsene, ein Dachzelt und jede Menge Hausrat und Möbel – das alles passt, so wissen wir seit heute, „locker“ in unsere Klischee-Familienkutsche.

Von der Küche bis zum Kleiderschrank

Was alles mitkommt, erzähle ich ein anderes Mal. Erstmal mussten wir schauen, was alles ins Auto passt… und vor allem wie. Das war zwar ein ganzer Vormittag Aufwand (und ein ziemliches Spektakel für die Nachbarn) aber es hat sich gelohnt.

knappe 700 Liter Ladefläche bietet unsere Familienkutsche

Das Fazit vorneweg: Alles Notwendige passt gut hinein, wir haben auch noch genügend Platz für zwischendurch-Käufe und das ein- oder andere unnötigere Luxusgut.

Geheimtrick: “Zauberkisten”

Unser Heim auf 4 Rädern ist ein Touran 1T3. Ein richtig großes Auto eigentlich, aber für 2 Monate und vier Personen sämtlichen Hausrat reinzupacken, benötigt schon einiges an Tetris-Kenntnissen. Zumal eine Dachbox wegfällt, da das Dach ja schon mit dem Dachzelt belegt ist. Dank genügend Übung mit unserem ehemaligen VW-Bus und minimaler bzw. größenoptimierter Ausrüstung von unseren Trekkingtouren haben wir uns nun für das ein Kistensystem entschieden.

Tetris rockt

Bedeutet: Da die Sitzflächen komplett mit uns belegt sind (2 Erwachsene, 1 Kind, 1 Baby, statt 5. Sitz gibt’s einen Kühlschrank), kommt der Rest in unseren Kisten in den Kofferraum.

Statt dem 5. Sitz gibt’s hier nen Hochleistungs-Kühlschrank

Die knappen 700 Liter Ladevolumen des Kofferraums (bzw. 1,05 Meter auf 1,09 Meter) haben wir also mit insgesamt 12 Kisten zugepackt. Vorteil davon: Die Kisten sind perfekt stapelbar, thematisch packbar, schnell rein und rausgeräumt und auch noch zur Zweitnutzung als Tisch oder Stühle zu gebrauchen. Und sie passen eben perfekt in den Kofferraum hinein, wie unser Test zeigt:

Dass da so viele reinpassen, hätten wir gar nicht gedacht, deswegen sind wir gleich noch mal los in den Baumarkt und haben erstmal 6 Kisten nachgekauft.

Aufteilung:

  • Unsere „Küche“ kommt in eine kleine Box (Geschirr, Besteck, Waschwanne, Gewürze, Kleinkram) und gemeinsam mit dem Werkzeug in eine große Box (Töpfe, Benzinkocher), der Kühlschrank ist wie gesagt auf dem Platz des Mittelsitzes.
  • Unser Bettzeug nimmt ebenfalls eine große Kiste ein oder kommt in einem Packsack in Bibas Fußraum.
  • Unser „Kleiderschrank“ kommt aufgeteilt in insgesamt 8 Packsäcken in eine große Box.
    Zum Üben sind die Packsäcke erstmal nur mit Handtüchern vollgestopft.

    Unser “Kleiderschrank”
  • Unser „Bad“ kommt mit unseren Schlafsachen in eine kleine Kiste.
  • Die „Garderobe“ mit Schuhen und Jacken (im Kopfkissenbezug) ist im Fußraum von Bos Sitz.
  • Unser „Esszimmer“ besteht aus Campingstühlen und einem Rolltisch und wird im Schrägraum hinter den Kisten verstaut, wo man durch Vorschieben der hinteren Sitze leicht drankommt.

    Unser “Esszimmer”: Oben die Stühle, unten der Tisch.
  • Hier befinden sich auch die Stufenkeile zur eventuellen Korrektur der Schräglage, eine Strandmuschel und unser Tarp.
  • Biba bekommt eine kleine Kiste für ihr Spiel- und Bastelzeug.
  • Bo bekommt eine Babykiste mit Wickelzeug und Co.
  • Eine „Kruschdelkiste“ mit Taschenlampen, Foto, Apotheke, Technikspielzeug etc. kommt in eine große Kiste.
  • Unsere Batterie ist ebenfalls dabei und hat die Größe einer kleinen Kiste (zu diesem selbstgebautem Meisterstück gibt’s hier bald später mehr dazu)
  • Außerdem haben wir noch einen 20 Liter-Kanister dabei.

Und das war es auch schon. Haben wir was vergessen? Bestimmt. Aber wir haben ja auch noch nicht alles gepackt. Eine Packliste wäre jetzt mal so der nächste notwendige Schritt.

Wie schon beim 1. Mal nehmen wir auch dieses Mal keinen Kinderwagen mit. Das wäre einfach zu sperrig und wir haben mit der Doona-Babyschale für Einkäufe und kürzere Strecken einen Babyautositz, der sich in 4 Sekunden zu einem kleinen Mini-Kinderwagen umbauen lässt. Für längere Ausflüge kommt Bo ins Tragetuch. Biba hat sowieso keinen Buggy oder Ähnliches und läuft lieber alleine oder wird bei akuter Erschöpfung auf unseren Schultern getragen.

Passt also alles wunderbar, ich bin erleichtert!

Vorfreudige Grüße,

Julia

 

Stauraum

Beitragsnavigation